Viele deutsche Städte
leiden an A-Standorten
unter Warenhaussterben

Nach Angaben der Fortress Immobilien AG haben viele Kommunen mit leer stehen Warenhäusern an Top-Standorten in ihren Innenstädte zu kämpfen. Zudem wird dieses Problem in Zukunft zunehmen, da mit weiteren Schließungen zu rechnen ist. Deswegen hat der führende deutsche Entwickler von Multi-Service Centern (MSC), sein Produktportfolio ausgeweitet und entwickelt zukünftig auch Mixed-Use Center (MUC) in deutschen Stadtzentren in A-Lagen.

Der richtige
Mix

„Die leer stehenden Warenhäuser bieten nicht nur baulich ein negatives Bild, sondern zerstören oft das ´Erlebnis Innenstadt´ für Verbraucher und den existenten Einzelhandel vor Ort, da die Kundenfrequenzen sinken. Diese Gebäude umzuwidmen, architektonisch aufzuwerten und der heutigen Verbrauchernachfrage entsprechend zu gestalten ist unser Ziel“, führt Ulrich Henssen, Vorstand der Fortress Immobilien AG, aus.

„Die von uns entwickelten neuen Mixed-Use Center bilden an den Standorten einen gefragten Branchenmix, der im Regelfall aus Einzelhandel, Wohnen, Gastronomie, Fitness und Büros, teilweise auch einem Hotelangebot besteht. Mixed-Use Center sind zudem eine Möglichkeit, auf den inzwischen um 30 Prozent angestiegenen Onlinehandel zu reagieren, da sie eine ´Erlebniswelt´ für die Verbraucher schaffen und die Aufenthaltsqualität erhöhen“, erläutert Henssen.

Die Vorteile

Ein aktuelles Beispiel dafür ist das neue „StadtQuartier Schloßstraße“  in Mülheim an der Ruhr, das die Fortress Immobilien AG gemeinsam mit den Partnern Architektur- und Planungsbüro AIP, GRS Beteiligungen GmbH und der Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) auf dem Innenstadtareal des ehemaligen Kaufhofs bis 2017 entwickeln wird.

Henssen: „Dieses Projekt zeigt, dass die Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kommune enorm wichtig ist. In Mülheim wurden wir von der Stadt unterstützt, so dass wir sehr früh mit möglichen Mietern und Betreibern sprechen, ihre Wünsche bei der Planung mit berücksichtigen und diese auch im Vorfeld baurechtlich abstimmen können.“

„Auch kommunale Einrichtungen oder altersgerechtes Wohnen können in Mixed-Use Centern ihren Platz finden, da Vielfalt und Heterogenität heute einen hohen Stellenwert bei der Verbrauchernachfrage haben“, so Henssen abschließend.